Du möchtest deine WordPress Website schneller machen, weil du spürst, dass sie dich im Alltag eher bremst als unterstützt? Vielleicht lädt sie einen Moment zu lang. Vielleicht fühlt sie sich „schwer“ an. Oder du hast das Gefühl, dass Menschen abspringen, bevor sie überhaupt verstanden haben, was du anbietest.
In meiner Arbeit mit Selbstständigen und kleinen Unternehmen begegnet mir dieses Thema ständig. Die Website ist liebevoll gestaltet, die Texte sind durchdacht, das Angebot klar – und trotzdem bleiben Anfragen aus. Nicht, weil etwas „falsch“ ist. Sondern weil die Website technisch nicht das tut, was sie eigentlich soll: schnell, zuverlässig und ruhig funktionieren.
Eine Website ist kein Designobjekt. Sie ist ein Werkzeug.
Und ein Werkzeug darf gut aussehen – aber vor allem muss es funktionieren.
In diesem Artikel zeige ich dir 10 praxisnahe Strategien, mit denen du deine WordPress Website schneller machen kannst, ohne dich im Technikdschungel zu verlieren. Verständlich, realistisch und so aufgebaut, dass du Orientierung bekommst – egal, ob du gerade erst startest oder deine bestehende Website überarbeiten möchtest.
Warum eine schnelle Website heute entscheidend ist
Die Ladegeschwindigkeit deiner Website hat direkten Einfluss darauf, wie Menschen dich wahrnehmen. Noch bevor jemand einen Text liest oder ein Angebot versteht, entsteht ein erstes Gefühl: Fühlt sich das hier leicht an – oder anstrengend?
Eine langsame Website sorgt oft für:
- Unsicherheit („Warum dauert das so lange?“)
- Vertrauensverlust („Wirkt irgendwie unprofessionell.“)
- Abbrüche („Ich schaue später nochmal…“ – was selten passiert)
Gerade für Selbstständige und kleine Unternehmen ist die Website oft der wichtigste Kontaktpunkt. Sie ersetzt das persönliche Gespräch, erklärt dein Angebot und schafft Vertrauen. Wenn sie dabei stockt, leidet die Wirkung – unabhängig davon, wie gut dein Angebot ist. Wenn du hier gezielt ansetzt und deine WordPress Website schneller machen willst, verbesserst du nicht nur die Technik, sondern auch den ersten Eindruck, den Menschen von dir gewinnen.
Typische Situationen aus dem Alltag
Vielleicht erkennst du dich in einer dieser Situationen wieder:
- Du hast noch keine Website, weil du Angst hast, etwas „falsch“ zu machen oder dich technisch zu überfordern.
- Du hast eine Website, die eigentlich schön ist, aber kaum Anfragen bringt.
- Du schickst Menschen von Instagram, LinkedIn oder aus E-Mails auf deine Seite – und hast das Gefühl, dass sie dort irgendwie „versanden“.
- Du weißt nicht genau, ob im Hintergrund alles richtig läuft, und traust dich kaum noch, etwas zu verändern.
All das sind keine individuellen Schwächen, sondern ganz typische Erfahrungen. WordPress ist ein mächtiges System – aber genau darin liegt auch die Herausforderung.
WordPress ist kein Designobjekt, sondern ein Werkzeug
Gerade mit Elementor* lassen sich sehr schnell optisch ansprechende Websites bauen. Das ist eine große Stärke – kann aber auch dazu führen, dass Design über Funktion gestellt wird.
Jede zusätzliche Animation, jedes große Bild, jedes Extra-Plugin hat eine Auswirkung auf die Performance. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
Sieht das gut aus?
sondern:
Hilft das meiner Website, ihre Aufgabe zu erfüllen?
Wenn du deine WordPress Website schneller machen möchtest, geht es nicht um Verzicht, sondern um Klarheit. Weniger Ballast bedeutet oft mehr Wirkung.
10 Strategien, um deine WordPress Website schneller zu machen
1. Ladezeit messen, bevor du optimierst
Bevor du irgendwas installierst oder löschst: Miss die Ausgangslage. Sonst weißt du nicht, ob deine Änderungen wirklich helfen.
Wichtig: Messwerte schwanken. Schau auf Trends, nicht auf einen einzigen Test.
Mini-Check:
• Teste 2–3 URLs: Startseite, Angebotsseite, Blogartikel
• Teste mobil und Desktop
• Notiere dir die Werte (damit du „vorher/nachher“ vergleichen kannst)
Wenn du deine WordPress Ladezeit verbessern willst, ist das dein Startpunkt. Alles andere ist Rätselraten.
2. Bilder sind fast immer der größte Bremsklotz
In der Praxis ist das der häufigste Grund für „Warum ist meine Seite so langsam?“: Bilder, die zu groß hochgeladen wurden.
Typisches Beispiel: Du lädst ein Bild hoch, das 4000px breit ist, weil es aus Canva oder der Kamera kommt. Auf der Website wird es aber nur in 800px angezeigt. Du siehst keinen Unterschied – dein Server und dein Seitenbesucher schon.
So löst du es pragmatisch:
- Bilder vor dem Upload skalieren (z. B. 1600–2000px Breite für große Bereiche)
- Komprimieren (ohne sichtbaren Qualitätsverlust)
- Moderne Formate nutzen (WebP, wenn möglich)
Allein das kann deine Ladezeit oft deutlich senken.
3. Nutze Lazy Load – aber mit Gefühl
Lazy Load bedeutet: Bilder (und manchmal Videos) laden erst, wenn sie im sichtbaren Bereich erscheinen. Das entlastet die Startladezeit enorm.
Das ist super – wenn es sauber umgesetzt ist.
Achte darauf:
- Hero-Bild (ganz oben) sollte nicht „zu spät“ nachladen
- Bei Elementor-Galerien und großen Landingpages bringt Lazy Load besonders viel
- Prüfe nach Aktivierung, ob Inhalte „springen“ oder verzögert erscheinen
Wenn du konsequent deine WordPress Ladezeit verbessern willst, ist Lazy Load ein echter Hebel – aber eben nicht blind aktivieren und hoffen.
4. Räum deine Elementor-Seite auf: weniger Elemente, weniger Ballast
Elementor* kann wunderschöne Seiten bauen – aber es lädt auch Code. Und je mehr Widgets, Animationen, verschachtelte Container/Sections und Effekte du nutzt, desto mehr muss geladen und berechnet werden.
Typische „Speed-Killer“:
- zu viele Animationen / Parallax / Hover-Effekte
- mehrere Schriften + viele Schriftschnitte
- große Slider statt klarer statischer Bereiche
- „Design-Spielereien“, die keinen Zweck erfüllen
Hier hilft eine einfache Frage:
„Zahlt dieses Element auf Verständnis, Vertrauen oder Conversion ein?“
Wenn nein: raus damit. Deine Website wird nicht „ärmer“ – sie wird klarer
5. Wähle ein leichtes Theme und setze es sauber auf
Viele starten mit einem Theme, das „alles kann“. Klingt gut – ist aber oft schwer.
Wenn du mit Elementor arbeitest, brauchst du meist kein Theme mit 1000 Funktionen. Du brauchst ein stabiles Fundament. Gerade in Kombination mit Elementor hat es sich bewährt, auf ein möglichst schlankes Grund-Theme zu setzen. In meiner Arbeit nutze ich dafür häufig Astra*, weil es bewusst minimal gehalten ist und Elementor viel Raum lässt, ohne zusätzliche Performance-Bremsen einzubauen.
Praxis-Tipp:
• Nutze ein schlankes Theme (und halte es möglichst „ruhig“)
• Deaktiviere Theme-Funktionen, die du nicht brauchst
• Vermeide doppelte Zuständigkeiten (Theme macht Header + Elementor macht Header → Chaos)
Je klarer die Aufgaben verteilt sind, desto besser lässt sich deine WordPress Website schneller machen.
6. Reduziere Plugins – und prüfe, welche wirklich nötig sind
Plugins sind praktisch – aber jedes Plugin bringt zusätzlichen Code, Datenbankabfragen und potenzielle Konflikte mit sich.
Ein häufiger Denkfehler ist: „Ein Plugin mehr wird schon nicht schaden.“
In Summe tun sie das aber sehr wohl.
Gehe regelmäßig durch:
- Welche Plugins brauche ich wirklich?
- Welche Funktionen überschneiden sich?
- Welche Plugins nutze ich eigentlich gar nicht mehr?
Weniger Plugins bedeuten oft mehr Stabilität und bessere Ladezeiten.
7. Caching ist Pflicht – aber es muss zu deiner Seite passen
Caching sorgt dafür, dass deine Seite nicht bei jedem Aufruf „neu zusammengebaut“ wird.
Das ist einer der schnellsten Wege, deine WordPress Ladezeit verbessern zu können – vor allem, wenn du viele Besucher:innen hast oder ein komplexeres Setup.
In meiner Arbeit setze ich dafür meist auf WP Rocket*, weil sich damit viele relevante Performance-Einstellungen gebündelt und zuverlässig umsetzen lassen, ohne die Website unnötig zu verkomplizieren.
Wichtig:
Bei Shops, Mitgliederbereichen oder Terminbuchung muss Caching sauber konfiguriert sein, damit keine falschen Inhalte angezeigt werden.
Wenn du dir dabei unsicher bist: lieber einmal korrekt einstellen lassen, statt zehnmal „rumprobieren“.
8. Minify, Combine, Delay – aber nicht auf Teufel komm raus
Viele Performance-Tools bieten Optionen wie:
- CSS/JS minimieren
- Dateien zusammenfassen
- Skripte verzögert laden
Das kann helfen – kann aber auch Layout-Fehler oder „kaputte“ Elemente verursachen (Elementor ist da manchmal sensibel).
Mein pragmatischer Ansatz:
- Erst die großen Hebel (Bilder, Hosting, Caching, Plugin-Reduktion)
- Dann Feintuning (Minify/Delay)
- Nach jeder Änderung kurz prüfen: mobil, Desktop, Formular, Menü
9. Datenbank & Aufräumen: weniger Ballast im Hintergrund
WordPress sammelt über die Zeit viel: Revisionen, Transients, alte Tabellen von gelöschten Plugins.
Das ist wie ein Keller, in den du jedes Jahr neue Kartons stellst – und irgendwann findest du nichts mehr.
Was du tun kannst (ohne zu übertreiben):
- Revisionen begrenzen
- Spam/Trash leeren
- Autoloaded Options prüfen (wenn du weißt, was du tust)
- Nicht genutzte Plugins wirklich löschen, nicht nur deaktivieren
Regelmäßiges Aufräumen sorgt dafür, dass das System im Hintergrund leichter und stabiler läuft – ein oft unterschätzter Faktor.
10. Hosting & Server-Setup: der unsichtbare Gamechanger
Manchmal ist alles „eigentlich okay“ umgesetzt – und trotzdem ist die Seite langsam. Dann liegt es oft am Hosting.
Typische Hinweise:
- Backend ist träge
- Updates dauern ewig
- Seite wird zu Stoßzeiten langsamer
Wenn du deine WordPress Ladezeit verbessern willst und schon vieles optimiert hast: Schau dir das Hosting an. Nicht, um sofort „alles umzuziehen“, sondern um ehrlich zu prüfen, ob das Fundament stimmt.
In meiner Arbeit setze ich unter anderem auf All-inkl*, weil sich dort viele WordPress-Projekte stabil betreiben lassen und die Performance für kleine und mittlere Websites in der Regel gut einschätzen lässt.
Gerade günstige Angebote stoßen bei wachsenden Websites schnell an ihre Grenzen. Eine solide Serverbasis ist kein Luxus, sondern Teil einer zuverlässigen Online-Präsenz.
Checkliste: Ist deine WordPress Website gut aufgestellt?
Wenn du nur 10 Minuten hast, geh diese Punkte durch:
- Habe ich Bilder vor dem Upload verkleinert und komprimiert?
- Nutze ich nur die Plugins, die ich wirklich brauche?
- Ist Caching aktiv und sinnvoll konfiguriert?
- Habe ich unnötige Elementor-Animationen/Slider reduziert?
- Nutze ich maximal 1–2 Schriftfamilien und wenige Schriftschnitte?
- Sind große Drittanbieter-Skripte (z. B. Fonts, Maps, Tracker) im Blick?
- Ist mein Hosting schnell genug für WordPress + Elementor?
- Weiß ich, welche Seite (mobil!) am langsamsten ist?
Wenn du hier schon bei 3–4 Punkten innerlich stockst: Das ist kein Problem. Es heißt nur, dass du gerade nicht „zu doof“ bist – sondern dass deine Website ein Techniksystem ist, das man strukturiert prüfen darf.
Häufige Denkfehler bei langsamen Websites
„Ich will nichts kaputt machen.“
Sehr nachvollziehbar. WordPress fühlt sich manchmal an wie ein Jenga-Turm: ein Stein raus – alles wackelt.
Der Ausweg ist nicht Mut um jeden Preis, sondern ein sauberer Prozess:
- Backup
- kleine Schritte
- messen
- prüfen
„Ich brauche erst das perfekte Design.“
Das ist eine der häufigsten Denkfallen. Design ist wichtig – aber es ersetzt nicht:
- klare Botschaft
- gute Struktur
- schnelle Ladezeit
- funktionierende Kontaktwege
„Meine Seite ist doch schön – warum bringt sie keine Anfragen?“
Weil „schön“ nicht automatisch „wirksam“ ist.
Eine Website ist ein Werkzeug. Und ein Werkzeug hat Aufgaben:
- erklären
- Vertrauen aufbauen
- führen (zur Anfrage, zum Kauf, zum Termin)
Wenn die Ladezeit langsam ist, fühlt sich alles schwer an – selbst das beste Angebot.
Wie ich bei Performance-Optimierung arbeite
Mir geht es nicht darum, jede Website technisch bis ins Letzte auszureizen. Sondern darum, die größten Hebel zu identifizieren, verständlich zu erklären und so umzusetzen, dass die Website im Alltag zuverlässig funktioniert.
Ohne Technikstress. Ohne Fachchinesisch. Und immer mit Blick darauf, was für dein Business wirklich sinnvoll ist.
Was du jetzt tun kannst
Wenn du deine WordPress Website schneller machen möchtest, dann nimm dir eine Sache mit:
Du musst nicht alles selbst können. Aber du solltest wissen, worauf es ankommt.
Wenn du willst, unterstütze ich dich auf zwei Wegen:
- Kostenloses Erstgespräch
Du schilderst kurz deine Situation (neue Website vs. Überarbeitung), und wir schauen gemeinsam, was realistisch der nächste sinnvolle Schritt ist. - WordPress Technik-Check-up für Elementor
Wenn du Klarheit willst, ob deine Seite technisch sauber läuft (Ladezeit, typische Bremsen, wichtigste Stellschrauben), ist ein Check-up oft der schnellste Weg zu Orientierung.
Beides ohne Verkaufsdruck – sondern als Orientierungshilfe.
Denn eine gute Website soll dich nicht beschäftigen, sondern für dich arbeiten.
Ich arbeite strukturiert, erkläre ohne Fachchinesisch und optimiere lieber die großen Hebel, statt dich mit 50 Tools zu überfordern. Ziel ist nicht „Perfektion“, sondern eine Website, die zuverlässig funktioniert und dich im Alltag entlastet.
Wenn du magst, ist der nächste Schritt einfach: Such dir eine der zwei Optionen aus – und dann bringen wir Ruhe und Geschwindigkeit in deine Website.
Herzliche Grüße
Saskia
Hi, ich bin Saskia.
Webdesigner und zertifizierter ArchetypenCoach. Mit fundiertem Know-how in WordPress, Elementor und dem Astra-Theme gestalte ich Webseiten, die nicht nur ansprechend sind, sondern auch die individuellen Werte meiner Kunden widerspiegeln. Mit diesem Ansatz strebe ich danach, durch meine Arbeit sowohl persönliche als auch digitale Welten in Resonanz zu bringen.

