SEO für WordPress klingt oft wie „mach ein paar Keywords rein und dann läuft das“. In der Praxis ist es eher so: Deine Website kann wunderschön aussehen – und trotzdem passiert… nichts. Keine Anfragen. Kaum Besucher. Und irgendwann schleicht sich der Gedanke ein: „Vielleicht bin ich einfach nicht gut genug“ oder „In meiner Branche sucht niemand nach mir.“
Ich sehe in meiner Arbeit als Webdesignerin (WordPress + Elementor) genau diese Situationen ständig. Und fast immer liegt es nicht daran, dass du „zu wenig“ machst – sondern daran, dass deine Website (noch) nicht als Werkzeug arbeitet. Sie zeigt dich vielleicht, aber sie führt nicht. Sie lädt ein, aber sie leitet nicht. Sie ist online, aber sie ist nicht sichtbar.
Die Leitidee dieses Artikels ist deshalb ganz klar:
Deine Website ist kein Designobjekt – sie ist ein Werkzeug. Und SEO ist die Anleitung, damit dieses Werkzeug gefunden wird.
Damit du nicht im Technik-Dschungel versinkst, bekommst du hier die 7 wichtigsten Ranking-Faktoren – verständlich, praxisnah und so erklärt, dass du damit Entscheidungen treffen kannst: selbst umsetzen, gezielt optimieren oder dir Unterstützung holen.
Warum SEO für WordPress nicht „nice to have“ ist, sondern die Basis
Vielleicht kennst du eins (oder mehrere) dieser Szenarien:
- Du bist selbstständig und hast noch keine Website, weil du nicht weißt, womit du anfangen sollst – oder weil du befürchtest, dass es „eh nie fertig“ wird.
- Du hast eine Website, die eigentlich schön ist, aber keine Anfragen bringt.
- Du hast irgendwann mal SEO gemacht (Plugin installiert, Keywords eingetragen), aber bist unsicher, ob die Technik im Hintergrund überhaupt funktioniert.
- Du postest auf Social Media, aber wünschst dir einen Kanal, der auch dann wirkt, wenn du mal nicht online bist.
SEO ist genau dafür da: Es macht deine Website langfristig auffindbar. Nicht über Nacht – aber stabil. Und das Beste: Du brauchst keine technischen Superkräfte. Du brauchst Klarheit darüber, was wirklich zählt.
Die 7 wichtigsten Ranking-Faktoren für SEO in WordPress
1) Suchintention & Inhalt: Beantwortest du wirklich die Frage deiner Zielgruppe?
Google (und auch AI-Suchsysteme) wollen eine Sache: die beste Antwort liefern. Das heißt für dich: Nicht „Ich schreibe über mein Angebot“, sondern „Ich löse ein Problem“.
Typischer Denkfehler:
„Ich schreibe einfach einen Text über mein Business, dann verstehen es die Leute schon.“
Was besser funktioniert:
Du formulierst Inhalte entlang echter Fragen, z. B.:
- „Woran erkenne ich, ob meine Website zu langsam ist?“
- „Was gehört auf eine Startseite, die Anfragen bringt?“
- „WordPress oder Baukasten – was passt für kleine Unternehmen?“
Elementor-Tipp (ohne Überforderung):
Baue jede Seite wie eine klare Argumentationslinie: Problem → Lösung → Beweis/Vertrauen → nächster Schritt.
Wenn du SEO für WordPress nachhaltig willst, ist das dein Fundament: Inhalte, die eine Suchintention präzise treffen.
2) Technik & Crawlability: Kann Google deine Website überhaupt sauber lesen?
Viele Websites scheitern nicht an „zu wenig Inhalt“, sondern daran, dass Suchmaschinen die Seite nicht richtig verarbeiten können.
Hier sind typische Stolpersteine aus dem Alltag:
- „noindex“ ist aus Versehen aktiv (z. B. nach dem Launch vergessen)
- wichtige Seiten sind nicht intern verlinkt
- doppelte Inhalte entstehen durch Kategorien/Tags oder Parameter-URLs
- falsche Weiterleitungen nach einem Relaunch
Mini-Check (sofort umsetzbar):
- Ist deine Website öffentlich indexierbar? (WordPress Einstellungen → Lesen)
- Gibt es eine XML-Sitemap? (Yoast erstellt sie in der Regel automatisch)
- Werden wichtige Seiten im Menü oder über interne Links erreichbar?
Technik ist nicht „nice to have“. Sie ist die Straße, auf der dein Inhalt überhaupt gefunden werden kann. Ohne sie bringt dir selbst der beste Text wenig.
3) Ladezeit & Core Web Vitals: Wie schnell fühlt sich deine Website an?
Ladezeit ist nicht nur ein Rankingfaktor – sie entscheidet ganz direkt über Vertrauen. Wenn eine Seite träge lädt, entsteht unterschwellig: „Wenn die Website schon langsam ist – wie läuft dann erst die Zusammenarbeit?“
Gerade bei SEO für WordPress ist Performance ein stiller, aber entscheidender Hebel. Denn selbst der beste Inhalt bringt dir wenig, wenn Besucher abspringen, bevor sie ihn überhaupt lesen können.
Typische Praxis-Situationen sehe ich immer wieder:
- große Bilder direkt aus der Kamera hochgeladen
- zu viele Add-ons/Widgets in Elementor
- Plugins, die „vorsichtshalber“ installiert wurden
- kein Caching, kein Bild-Optimierungsprozess
- ein Hosting-Tarif, der für dein Wachstum nicht ausgelegt ist
Die gute Nachricht: Du musst kein Technik-Profi sein, um hier spürbar etwas zu verbessern.
Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du hier eine ausführliche Anleitung mit konkreten Maßnahmen, um deine WordPress Ladezeit massiv zu verbessern – inklusive der häufigsten Fehler und realistischen Lösungen für Selbstständige.
Oft reichen schon ein paar gezielte Anpassungen: (ohne Nerd-Modus):
- Bilder vor dem Upload verkleinern und komprimieren
- pro Seite weniger „Schnickschnack“ und mehr Klarheit
- ein solides Caching-Plugin (z.B. WPRocket*) + sauberes Hosting
- Elementor*: unnötige Elemente reduzieren, Sektionen schlank halten
- externe Skripte kritisch prüfen
Performance ist kein „Luxus-Thema“.
Sie ist die Grundlage dafür, dass deine Website als professionelles Werkzeug wahrgenommen wird – von Google und von deinen Besucher:innen.
4) Mobile Optimierung: Funktioniert alles auf dem Handy wirklich gut?
Die meisten Besucher kommen heute über das Smartphone auf deine Website. Und trotzdem sehe ich in der Praxis immer wieder Seiten, die mobil zwar „irgendwie funktionieren“, aber nicht wirklich überzeugen.
Typische Probleme:
- Texte sind zu klein oder wirken gedrängt
- Buttons sind schwer klickbar
- Abstände stimmen nicht
- wichtige Inhalte rutschen viel zu weit nach unten
- Call-to-Action-Elemente verschwinden im Layout
Der häufigste Denkfehler:
„Am Desktop sieht doch alles gut aus.“
Doch Google bewertet inzwischen in erster Linie die mobile Version deiner Website. Wenn sie dort unübersichtlich oder langsam ist, leidet auch dein Ranking – ganz unabhängig davon, wie schön sie auf dem großen Bildschirm wirkt.
Gerade bei SEO für WordPress ist Mobile Optimierung kein Extra, sondern Standard.
Wenn du prüfen möchtest, ob deine Website wirklich mobil überzeugt, findest du hier eine detaillierte Anleitung zu Responsive Website – So erreichst du alle Nutzer – mit konkreten Hinweisen, worauf du achten solltest.
Ein schneller Selbsttest hilft dir bereits weiter:
- Verstehst du innerhalb von 5 Sekunden, worum es auf der Seite geht?
- Ist klar sichtbar, was der nächste Schritt ist (Kontakt, Termin, Anfrage)?
- Ist die Schrift angenehm lesbar, ohne Zoomen?
- Sind Buttons groß genug für den Daumen?
Elementor* bietet dir viele Möglichkeiten, Inhalte für verschiedene Geräte anzupassen. Aber diese Optionen wirken nur dann für dich, wenn du sie bewusst einsetzt – nicht, wenn du dich darauf verlässt, dass „es schon automatisch passt“.
Mobile Optimierung bedeutet Klarheit. Und Klarheit erzeugt Vertrauen.
5) Interne Verlinkung & Struktur: Findet man sich logisch zurecht?
Für Google und für Menschen ist Struktur ein Vertrauenssignal. Wenn Inhalte gut sortiert sind, wirkt dein Business automatisch klarer.
Praktische Beispiele:
- Blogartikel stehen „isoliert“ da, ohne dass sie miteinander sprechen
- Angebotsseiten sind nicht miteinander verbunden
- es gibt keine thematischen Content-Cluster
Ein einfaches Strukturprinzip:
- Du hast 3–5 Kernthemen (z. B. Website-Pakete, Technik, SEO, Shops, Wartungspakete)
- Zu jedem Kernthema gibt es eine Übersichtsseite oder einen Leitartikel
- Von dort verlinkst du auf passende Detailartikel – und zurück
So entsteht ein Netz, das Google versteht – und das Leser:innen zum Weiterlesen motiviert. Genau das stärkt SEO für WordPress langfristig.
6) E-E-A-T & Vertrauen: Warum sollte man dir glauben – und bei dir anfragen?
SEO ist nicht nur Technik. Es ist auch Vertrauen. Gerade bei Dienstleistungen (Webdesign, Coaching, Beratung, Handwerk, Agenturen) zählt:
- klare Autorenschaft (Wer schreibt hier?)
- transparente Leistungen (Was bekomme ich?)
- echte Signale (Referenzen, Arbeitsweise, Prozesse, FAQs)
- erreichbare Kontaktmöglichkeiten
- nachvollziehbare Aussagen statt Marketing-Phrasen
Du musst dich nicht „groß machen“. Es reicht, wenn deine Website das ausstrahlt, was du im echten Gespräch vermutlich ohnehin bist: klar, zuverlässig, nahbar.
Ein ruhiger Vertrauensanker kann z. B. sein:
- „So läuft die Zusammenarbeit ab“
- „Das prüfe ich bei einem Technik-Check“
„Was du vorab vorbereiten kannst“
7) OnPage-Basics: Titles, Meta, Überschriften – die kleinen Dinge mit großer Wirkung
Das ist der Teil, den viele bei Yoast sehen – und dann denken, SEO sei nur „Ampel grün“. Die Ampel hilft, aber sie ersetzt kein Konzept.
Wichtige OnPage-Bausteine:
- SEO-Titel: verständlich, konkret, mit Keyword
- Meta-Beschreibung: Nutzen + Einladung zum Klicken
- H1/H2/H3-Struktur: logisch, nicht dekorativ
- sprechende URLs: kurz, klar, ohne Sonderzeichen
- Alt-Texte für Bilder: beschreibend, sinnvoll
Wenn du SEO für WordPress sauber aufbauen willst, ist OnPage-Basic dein Handwerksteil: nicht kompliziert, aber konsequent.
Checkliste: SEO-Basics für WordPress in 15 Minuten grob prüfen
Nimm dir kurz Zeit und geh das einmal durch:
- Ist die Website indexierbar (kein „noindex“ aktiv)?
- Gibt es eine Sitemap (Yoast) und ist sie erreichbar?
- Lädt die Startseite auch mobil schnell genug?
- Ist auf jeder Hauptseite klar: Was bietest du an? Für wen? Was ist der nächste Schritt?
- Haben Startseite + Leistungen + Kontakt saubere Seitentitel?
- Sind Überschriften logisch aufgebaut (eine H1, danach H2/H3)?
- Gibt es interne Links zu passenden Unterseiten/Artikeln?
- Wirken Kontakt & Vertrauen „echt“ (Impressum, Über-mich, Ablauf, FAQ)?
- Sind Bilder optimiert (nicht riesig, nicht 5 MB pro Bild)?
Wenn du bei mehreren Punkten zögerst: Das ist kein Zeichen von „Unfähigkeit“. Es ist ein Zeichen, dass deine Website bisher eher „Design & Online-Visitenkarte“ war – und jetzt Schritt für Schritt zum Werkzeug werden darf.
Typische Blockaden – und wie du sie meist auflöst
„Ich will erst alles perfekt haben.“
Perfektion verhindert Sichtbarkeit. Besser: solide Basis + regelmäßige Verbesserungen.
„SEO ist zu technisch.“
Du musst nicht alles verstehen. Du musst nur wissen, welche Stellschrauben entscheidend sind – und wie du sie prüfen lässt.
„Meine Branche ist zu voll.“
Gerade dann brauchst du Klarheit: Positionierung + Inhalte, die echte Fragen beantworten.
„Ich poste lieber auf Instagram.“
Social ist schnell. SEO ist nachhaltig. Beides zusammen ist unschlagbar.
Wie WordPress + Elementor dir SEO leichter machen (ohne Überforderung)
WordPress ist stark, weil es dir Struktur und Inhalte flexibel ermöglicht – und weil du mit Elementor Seiten wirklich nutzerfreundlich bauen kannst. Aber: Elementor ist wie ein Werkzeugkoffer. Du kannst damit ein Haus bauen – oder dich in Details verlieren.
Ein realistischer Weg sieht oft so aus:
- Basis-Seiten sauber aufstellen (Start, Angebot, Über mich, Kontakt)
- Technik und Performance „solide“ machen
- Inhalte aufbauen (Blog/FAQ/Leitartikel), die Suchintention treffen
- intern verlinken, optimieren, nachschärfen
So wächst SEO für WordPress organisch – und du fühlst dich dabei nicht erschlagen.
Fazit: Sichtbarkeit entsteht, wenn deine Website als Werkzeug arbeitet
Du brauchst keine Website, die nur „schön“ ist. Du brauchst eine Website, die:
- verstanden wird (von Menschen und Suchsystemen)
- Vertrauen aufbaut
- Orientierung gibt
- und einen nächsten Schritt anbietet
Wenn du diese 7 Ranking-Faktoren im Blick hast, hast du mehr als „SEO-Basics“. Du hast ein Fundament, auf dem organische Sichtbarkeit und echte Anfragen entstehen können.
Wie du jetzt weitergehen kannst
Vielleicht hast du beim Lesen gemerkt:
Eigentlich weiß ich, dass meine Website mehr könnte.
Vielleicht ist sie schön – aber sie arbeitet noch nicht für dich.
Vielleicht bist du unsicher, ob technisch im Hintergrund alles sauber läuft.
Oder du stehst noch ganz am Anfang und willst es diesmal von Anfang an richtig aufbauen.
Dann lass uns gern gemeinsam draufschauen.
In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir in Ruhe, wo du gerade stehst und welche Hebel für dich wirklich sinnvoll sind. Kein Fachchinesisch, kein Verkaufsdruck – sondern eine klare Einschätzung, die dir Orientierung gibt.
Wenn du bereits eine WordPress-Website mit Elementor* hast und vor allem Sicherheit möchtest, ob technisch alles sauber aufgestellt ist, kann ein WordPress Technik-Check-up der richtige erste Schritt sein. Du bekommst eine strukturierte Rückmeldung zu Performance, Indexierung, grundlegender SEO-Basis und typischen Elementor-Stolperstellen – damit du weißt, was passt und was sich zu optimieren lohnt.
Am Ende geht es nicht um „noch mehr SEO“.
Es geht darum, dass deine Website sichtbar wird – und sich für dich wie ein stabiles, verlässliches Werkzeug anfühlt.
Wenn du soweit bist, freue ich mich auf unser Gespräch.
Herzliche Grüße
Saskia
Hi, ich bin Saskia.
Webdesigner und zertifizierter ArchetypenCoach. Mit fundiertem Know-how in WordPress, Elementor und dem Astra-Theme gestalte ich Webseiten, die nicht nur ansprechend sind, sondern auch die individuellen Werte meiner Kunden widerspiegeln. Mit diesem Ansatz strebe ich danach, durch meine Arbeit sowohl persönliche als auch digitale Welten in Resonanz zu bringen.


