Wenn ich heute zurückblicke, muss ich ein bisschen schmunzeln. Als ich meine ersten WordPress-Websites mit Elementor gebaut habe, hatte ich keine Ahnung, wie viele kleine Stolperfallen es geben kann. Damals dachte ich: „So schwer kann das ja nicht sein. Elementor ist doch ein Baukasten, da ziehst du einfach die Widgets rein, machst ein bisschen Styling, fertig.“
Doch die Realität hat mich schnell eingeholt.
Vielleicht erkennst du dich wieder: Du sitzt abends am Laptop, willst „nur kurz“ eine neue Sektion einbauen – und plötzlich sieht alles anders aus als vorher. Abstände stimmen nicht mehr, die mobile Ansicht bricht auseinander oder Schriftarten werden nicht übernommen. Willkommen im Alltag vieler Selbstständiger, die ihre Website selbst mit Elementor aufbauen.
Elementor ist zwar ein kraftvolles Werkzeug, aber es verzeiht keine Unachtsamkeit. Und wenn du nicht weißt, worauf du achten musst, tappst du ganz schnell in typische Fehler. Heute weiß ich: Die meisten Probleme entstehen nicht, weil jemand „nicht begabt“ ist, sondern weil man bestimmte Elementor Fehler vermeiden sollte, die fast alle am Anfang machen.
Und ja: Ich habe wirklich jeden dieser Fehler selbst gemacht. 😉.
1. Fehler: Keine Nutzung der globalen Website-Einstellungen
Einer der größten Zeitfresser entsteht dadurch, dass viele direkt loslegen und jedes Widget einzeln stylen: Button-Farbe hier ändern, Schriftgröße dort anpassen, Überschrift sonst wie abwandeln.
Wenn du so arbeitest, wird deine Seite nie wirklich konsistent aussehen – und spätestens beim Umbau wirst du dich ärgern.
So kannst du diesen Elementor Fehler vermeiden
Nutze zuerst die globalen Website-Einstellungen:
- globale Farben
- globale Typografie
- globale Buttons
- globale Spacing-Regeln
Wer diese grundlegenden Tools smart nutzt, kann viele Elementor Fehler vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen.
Allein dieser Punkt ist ein Gamechanger.
2. Fehler: Unklare Spacing-Werte und zu viele individuelle Abstände
Einer der Klassiker! Du setzt hier 30px Padding, dort 50px Margin, dann nochmal eine einzelne Anpassung fürs Tablet… und irgendwann ist das Layout komplett zerschossen.
Viele klicken einfach „bis es passt“ – aber das führt langfristig zu Chaos.
Wie du es vermeidest
Arbeite mit einem Spacing-System, z. B.:
- XS = 8 px
- S = 16 px
- M = 32 px
- L = 64 px
- XL = 128 px
Nutze diese Werte konsequent.
Elementor bietet dir sogar die Möglichkeit, globale Abstände zu definieren. So bleibt alles einheitlich – besonders in der mobilen Ansicht ein echter Gamechanger.
Auch hier gilt: Mit einer klaren Struktur kannst du viele Elementor Fehler vermeiden.
3. Fehler: Desktop-Design einfach 1:1 aufs Handy übertragen
Viele erstellen ihre Seite in der Desktop-Ansicht und schauen erst am Ende auf Tablet und Handy. Dann kommt das böse Erwachen.
Bilder sind zu groß, Texte zu klein, Buttons verschwinden – und die Nutzer springen wieder ab.
So kannst du diesen Elementor Fehler vermeiden
Prüfe jede Sektion sofort in allen drei Ansichten.
Elementor bietet dir dafür eigene Einstellungen für:
- Typografie
- Abstände
- Spaltenbreiten
- Sichtbarkeit
Ich sage es aus Erfahrung: Mobile-First spart dir später viel Frust – und verbessert dein Google-Ranking.
4. Fehler: Bilder in falscher Größe und ohne Komprimierung hochladen
Elementor macht es zwar einfach, Bilder einzufügen – aber große Dateien (5 MB, 6000 px breit) machen deine Seite extrem langsam.
Und eine langsame Website ist ein Conversion-Killer.
Wie du es vermeidest
Denke immer an:
- Bild vorab komprimieren (TinyPNG, Squoosh, Imagify)
- richtige Größe wählen (z. B. 1920px für Header)
- Bilder idealerweise als WEBP speichern
Website-Performance ist ein Google-Rankingfaktor.
Wenn du diesen Elementor Fehler vermeiden willst, denke immer zuerst an die Bildoptimierung.
5. Fehler: Buttons überall anders aussehen lassen
Es wirkt chaotisch, wenn Buttons überall anders aussehen:
- unterschiedliche Ecken
- andere Farben
- verschiedene Abstände
- diverse Hover-Effekte
Das lässt deine Website unprofessionell wirken.
Wie du es vermeidest
Definiere im globalen Designsystem EIN Standard-Button.
Wenn du Varianten brauchst, nutze duplizierte Designs – nicht individuelle Einzeleinstellungen.
6. Fehler: Zu viele Plugins – Elementor wird langsam
Viele denken: „Oh cool, dafür gibt es ein Add-on! Und noch eins! Und noch eins!“
Plötzlich hast du 35 Plugins installiert, dein Builder ruckelt, die Seite lädt langsam und du bekommst ständig Fehlermeldungen.
So vermeidest du diesen Elementor Fehler
- Nutze nur Add-ons, die du wirklich brauchst
- Vermeide „Plugin-Monster“ mit 100 Funktionen, wenn du nur eine davon nutzt
- Nutze ein Caching-Plugin (WP Rocket, LiteSpeed Cache)
- Halte Elementor & WordPress aktuell
- Nutze nur Plugins die kompatibel mit Elementor und Elementor Pro sind
Weniger ist hier wirklich mehr.
7. Fehler: Keine klare Struktur im Seitenlayout
Das passiert oft, wenn man einfach „drauflos baut“.
Die Container haben unterschiedliche Breiten, die Spaltenanzahl variiert von Seite zu Seite und es gibt keinen roten Faden.
So vermeidest du diesen Fehler
Überlege dir vorher eine klare Struktur:
- Welche Container wiederholen sich?
- Welche Typografie-Hierarchie nutzt du?
- Welche Spaltenstruktur ist dein Standard? (z. B. 1-3-1, 2-Spalten etc.)
- Welche Elemente nutzt du für CTAs?
Erstelle dir am besten eigene Container-Vorlagen, die du immer wieder nutzen kannst. Eine klare Struktur ist die halbe Miete, um Elementor Fehler zu vermeiden.
8. Fehler: Elementor Canvas vs. Standardseite falsch wählen
Viele wissen gar nicht, dass Elementor verschiedene Seitenlayouts hat.
Das führt dazu, dass Header plötzlich verschwinden oder doppelt auftauchen.
Wie du es vermeidest
Wähle das richtige Template:
- Standard: mit Theme-Header & Footer
- Elementor Full Width: wenn du volle Breite willst
- Canvas: komplett ohne Theme-Elemente
Gerade Landingpages solltest du meist als Full Width nutzen, nicht als Canvas.
Wenn du diese Auswahl triffst, bevor du mit dem Design startest, kannst du einige Elementor Fehler vermeiden, die später viel Arbeit machen.
9. Fehler: Keine Nutzung von globalen Widgets oder Vorlagen
Kennst du das? Du baust 12 Seiten, überall gibt es dieselbe Box.
Und wenn du einmal etwas ändern willst, musst du es an 12 Stellen machen.
Wie du es vermeidest
Speichere Elemente, die du wieder brauchst, als:
- globale Widgets
- globale Abschnitte
- Container-Vorlagen
- komplette Seitenvorlagen
Damit kannst du Inhalte zentral ändern – und die Anpassung wird überall übernommen.
Das spart dir später enorm viel Zeit und macht deine Website konsistenter.
10. Fehler: Elementor-Pro-Features ignorieren
Viele nutzen Elementor Pro*, haben aber keine Ahnung, was alles möglich ist.
Beispiele:
- Theme Builder
- Dynamische Inhalte
- Globale Vorlagen
- Pop-ups
- Loop Builder
- Custom Headers & Footers
- Dynamische Tags
- Conditions für Inhalte
- WooCommerce Templates
Wenn du Elementor Fehler vermeiden möchtest, dann nutze die Werkzeuge, die dir Elementor Pro bereitstellt.
Wie du es vermeidest
Nimm dir Zeit, die Pro-Funktionen zu entdecken.
Viele davon lösen Probleme, die du sonst mit komplizierten Workarounds lösen würdest.
Zum Abschluss: Ein persönlicher Gedanke
Wenn du gerade am Anfang stehst und denkst, dass deine Website nie so aussehen wird wie die großen, professionellen Seiten da draußen – glaub mir: Ich habe genau da angefangen.
Ich habe Stunden damit verbracht, nach kleinen Fehlern zu suchen, Layouts wieder aufzuräumen und herauszufinden, warum etwas nicht so aussieht, wie ich es mir vorgestellt habe.
Heute weiß ich:
Die meisten Probleme entstehen nicht durch fehlendes Talent, sondern durch fehlende Struktur.
Und genau deshalb ist es so wichtig, die häufigsten Stolperfallen zu kennen.
Wenn du weißt, wie du Elementor Fehler vermeiden kannst, wird dich nichts mehr überraschen.
Und du baust eine Website, die:
- sauber
- schnell
- professionell
- strategisch
- kundenorientiert
ist.
Wenn du möchtest, dass deine Website wirklich überzeugt – technisch, optisch und strategisch – dann lass uns gemeinsam draufschauen.
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Ich zeige dir, wo Potenzial steckt, welche Fehler du vermeiden kannst und wie deine Website endlich für dich arbeitet.
Herzliche Grüße
Saskia

